Meisterwerke des Barocks Drucken

Meisterwerke des Barocks

Der Barock, Kunststil des 17. und 18. Jh.s,  kennzeichnet diese Gegend durch die vielen Meisterwerke der Kunstmalerei, Bildhauerei und Architektur deutlich.  Renovierungen und Neubauten von Kirchen und Palästen lassen in diesen beiden Jahrhunderten auf einen gesicherten Wohlstand schließen und wenn das auch einerseits zum Verlust einiger der ältesten Kunstwerke geführt hat, so erlaubte es andererseits doch, dass die Orte mit den Städten, in denen die Kulturentwicklung entstand und ständig erneuert wurde, in Kontakt waren. 
In den Marken sind Künstler geboren wie Giovan Battista Salvi, “der Sassoferrato” genannt, Simone Cantarini, Schüler von Guido Reni, und Giovan Francesco Guerrieri, der unter den Künstlern aus den Marken dem Caravaggio am nähesten steht, und haben alle in der Region gewirkt.  Auch den größten Künstlern der Zeit, wie Guercino, Pasqualino Rossi, dem „Cavalier d’Arpino“, Claudio Ridolfi, und dem „Pomarancio“ wurden Gemälde in Auftrag gegeben. Nicht zu vergessen sind auch der Architekt Mattia Capponi, die gewandten Holzschnitzer (in erster Linie die Familie Scoccianti aus Cupramontana und der Franzose Leonardo Scaglia) und die Stuckateure (wie Lorenzo Bossi aus Genua), welche die Kirchen in der Gegend verzierten und diesen ihre heutige Form gaben.

Unsere Entdeckungsreise auf den Spuren der barocken Kunstschätze beginnt in San Paolo di Jesi,  dem kleinsten Ort der Umgebung, in dessen Hauptkirche ein Werk des Pomarancio zu sehen ist.
Kirche “San Paolo

Die nächste Station ist das nahe Staffolo. Auf dem Weg dahin finden wir rechter Hand zuerst die Kirche der “Castellaretta” (kleine Burgfrau), ein kleines volkstümliches Schmuckstück, das vor Kurzem restauriert worden ist. Im alten Dorfkern empfehlen wir die Besichtigung der Stiftskirche “San Francesco” mit ihren schönen Kunstwerken.
Kirche “Santa Maria della Castellaretta” (hl. Maria des kleinen Burgfräuleins)

Stiftskirche “San Francesco

Weiter geht es nach Cupramontana, wo die beiden Kirchen “San Leonardo” und “San Lorenzo” einen Besuch verdienen, da sowohl ihre Außenstrukturen als auch ihr Inneres beispielhaft sind für den gepflegten und anmutigen Barockstil der Marken. 
Kirche “San Lorenzo

Kirche “San Leonardo

Von hier aus fahren wir ins Esino-Tal hinunter und fahren auf der Staatsstraße S.S.76 in Richtung Fabriano bis nach Serra San Quirico, wo seit Kurzem eines der wertvollsten Schmuckstücke der barocken Kunst in den Marken, die Kirche  „Santa Lucia“ restauriert worden ist. Mit ihren reichen Malereien, Schnitzereien, Marmorverkleidungen und Stuckaturen darf sie auf unserer Route nicht fehlen.
Kirche “Santa Lucia

Im nahen Rosora können wir ind der Kirche im alten Dorfkern ein kostbares Holzkruzifix bewundern.
Kirch “San Michele

Auf wenig befahrenen Nebenwegen fahren wir dann durch eine malerische Landschaft bis nach Arcevia, in dessen altem Stadkern sich monumentale Kirchen wie “San Medardo” befinden, an der Cantarini und Ridolfi gearbeitet haben und in der Werke aus der Schule des “Guercino” verwahrt werden und jene von „San Francesco“ mit einem eleganten Prachtstück im Rokokostil. 
Kirche “San Medardo

Kirche “San Francesco

In Richtung Apennin kommen wir auf unserer Route nach Sassoferrato, wo in der Kirche “San Francesco” zwei kostbare Gemälde und in der Kirche “Santa Chiara” zwei wahre “Perlen” des Salvi zu sehen sind.
Kirche “San Francesco

Kirche “Santa Chiara

Wenn wir jetzt in das Cesano-Tal hinunterfahren, können wir unsere Rundfahrt in Castelleone di Suasa beenden und mit der Kirche “San Francesco di Paola” und ihrer originellen Fassade die Einzigartigkeit des lokalen Ausdrucks der Barockkunst verstehen.
Kirche “San Francesco di Paola