Naturpfad 3- Der Berg Murano Drucken

Der Berg Murano

Die Wanderung auf die Kuppe des “Monte Murano” mit seiner schönen Aussicht beginnt knapp außerhalb der Burgmauern von Serra San Quirico, auf der Straße links von der ehemaligen Kirche “Santa Maria del Mercato”.
Der Pfad 143 führt uns zu den letzten Häusern des Ortes auf eine Verbreiterung. Am Anfang ist der ziemlich breite Pfad von einem Bretterzaun geschützt und steigt in bequemen Kehren in die Höhe. Nach einem kurzen Aufstieg erreichen wir die “Prati di San Bartolo” (Wiesen des hl. Bartholomäus) und überqueren - dem Pfad 143 folgend - die Straße die zu diesen führt. Der Weg wird jetzt steiler und führt nach wenigen hundert Metern zuerst an der Ruine eines alten Bauernhauses vorbei, um danach den Pfad 141 zu kreuzen. Nun steigen wir im Wald weiter in die Höhe, der Hauptroute entlang, die zuerst nach rechts und kurz danach nach links biegt. Der Wald besteht zur Hauptsache aus Laubbäumen, unter denen die schwarze Hainbuche (Ostrya carpinifolia) und die Mannaesche (Fraxinus omus ) dominieren, während das Unterholz im Frühjahr von Glockenblumen, Primeln, und Zyklamen übersät ist.
So kommen wir zu den Ruinen der Häuser “Marcellini”, wo der Weg 143 sich scharf nach links wendet und zu einem steilen Schotterpfad wird, der bis zur Kuppe des Monte Murano führt.
Dieser Berg war früher „explosiv“ für die Einwohner von Serra San Quirico…! Es handelt sich keinesfalls um einen Vulkan, sondern hier stellten sie, weit ab von indiskreten Augen, Schießpulver und Sprengstoffe her. Auf einigen Hochebenen und in einigen Berghöhlen können wir noch zylinderartige Löcher vorfinden, wo diese Bearbeitung stattfand.

Der Schwierigkeitsgrad der Wanderung ist mittel-leicht, und Sie erreichen die Kuppe bequem in einer Stunde.