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Besichtigen in Arcevia
Kulturzentrum San Francesco PDF E-Mail

Das Kulturzentrum ist untergebracht im ehemaligen Kloster “San Francesco” (13.-16. Jh.) und beherbergt den Verkehrsverein, das historische Archiv, die Bibliothek “Angelo Rocca” und die Galerie für zeitgenössische Kunst mit den Werken von drei an die Stadt gebundenen Künstlern: Quirino Ruggeri (1883-1955), Edgardo Mannucci (1904-1986) und Bruno d’Arcevia (1946).
Die Werke sind in chronologischer Reihenfolge ausgestellt, beginnend bei Bronze- und Gipsporträts aus der ersten Hälfte des 20. Jh. von Quirino Ruggeri (unter welchen das berühmte Porträt von Mimise Guttuso) und fortfahrend mit den Skulpturen von Edgardo Mannucci, einer der Begründer der informellen Kunst. Hier wird sein expressiver Werdegang rekonstruiert, von den figurativen Anfängen bis zum Informellen nach der Bombe von Hiroshima mit den eleganten, ins All schnellenden Spiralen.  
In der Bruno d’Arcevia gewidmeten Galerie sind Ölgemälde, Tonwaren, Grafiken und Zeichnungen ausgestellt, in denen ein Kunstmaler mit großem Talent und einem angeborenen Farbsinn zu erkennen ist. Bruno d’Arcevia ist in der Tat einer der Hauptvertreter jenes Stils, der die typischen Formen und Farben des Manierismus des 16. Jh. wieder verwertet.

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Kirche San Francesco PDF E-Mail

Stammt aus dem 13. Jh. und wurde 1750 vom Architekten und Modellierer Lorenzo Bossi aus Genua in spätbarockem Stil vollständig umgebaut. Ihr Inneres ist besonders elegant und hell, mit einer Statuen-Szenerie, Altären und in Pastellfarben bemalte Gipsmedaillons, die das Franziskanerorden und seine wichtigsten Heiligen verherrlichen. Unter den Gemälden möchten wir vor allem den “heiligen Joseph aus Copertino” von Giovanni Conca (18. Jh.) hervorheben. In der Apsis, über einem Nussbaum-Chorgestühl (18. Jh.) haben wir eine Stuckwerk mit dem „heiligen Franz, der das Kreuz betrachtet“ (18. Jh.) in einer originellen, luftigen Einfassung aus Wolken und Engeln. Links vom Eingang sehen wir eine “gebärende Jungfrau” eine Freskomalerei der umbrisch-märkischen Schule des 14. Jh., das älteste Zeugnis für Malkunst in Arcevia. Von der alten Kirche ist das schöne Portal am Corso Mazzini aus rosaroten und weißen Steinen sowie der eindrucksvolle Kirchturm übrig geblieben.

 

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Stadtmauern PDF E-Mail

Am besten beginnen Sie die Besichtigung Arcevias mit einem Spaziergang längs der Stadtmauer. So wie diese sich heute zeigen, gehen sie auf Francesco Sforza zurück, der in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts  die alte Stadtmauer ausbauen und mit mächtigen Türmen befestigen ließ.
Die Mauer ist hauptsächlich aus Stein gebaut, erstreckt sich über eine Meile und ist von den vier ursprünglichen Eingangstoren unterbrochen, die zur Stadtmitte führen: das Tor des hl. Augustin, jenes der hl. Luzia, das vom hl. Petrus (auch Ofentor) und das Tor mit dem Stein. Diese Zugänge sind von lombardischen Handwerkern erbaut worden und haben ihren Reiz und ihre Stattlichkeit unverändert beibehalten.
Im jetzigen Park “Giardino Leopardi”, auf dem höchsten Punkt der Erhebung, stand die alte Festung Cassero, die beim Bau des Kapuzinerklosters im 16. Jahrhundert abgebrochen wurde und von der nur noch einige Überreste ausgemacht werden können. 

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Stiftskirche “San Medardo” PDF E-Mail

Dieser imposante Bau aus der ersten Hälfte des 17. Jh. verwahrt zahlreiche Kunstwerke, darunter zwei Tafelbilder des Renaissance-Kunstmalers Luca Signorelli: “Politiker von San Medardo” (1507) und “Taufe Christi” (1508). Von Giovanni della Robbia hingegen stammt ein monumentaler Fayence-Altar, der die “Madonna mit Kind zwischen den Heiligen Johannes dem Täufer und Hierolamus” (1510-1513) darstellt, während ein mehrfarbiges Fayence-Kreuz (nach 1532) dem Ordensbruder Fra Mattia zugeschrieben wird.
Unter den bemerkenswerten Werken in dieser prächtigen Kirche möchten wir auch das Tafelbild von Piergentile und Venanzo (1529), die Holzausstattungen der barocken Schnitzermeister Leonardo Scaglia und Francesco Giglioni (1647-1650) und eine “Rosenkranz-Madonna” (1642) erwähnen, ein Meisterwerk von Simone Cantarini, erwähnen.
Im Pfarreimuseum werden alle Werke aufbewahrt, die in der Kirche keinen geeigneten Platz gefunden haben, wie z.B. ein Tafelbild aus dem 15. Jh. mit der “Barmherzigen Muttergottes”, ein raffiniertes Silberkruzifix des Goldschmieds Cesarino del Roscetto aus Perugia(1524-1525), reife Werke des venetischen Malers Claudio Ridolfi (unter welchen ein Zunftbanner) und zahlreiche Gemälde des einheimischen  Ercole Ramazzani (1535-1598), ein manieristischer Kunstmaler, Schüler von Lorenzo Lotto.

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Park “Giacomo Leopardi” PDF E-Mail

Dieser Stadtpark ist eine wichtige Ressource für Umwelt und Natur, eine Art “lebendiges Denkmal”, das sich in ständigem Wandel befindet. Ende des 19. Jh. entstand er als Baumschule des staatlichen Forstamtes und heute ist er nicht nur eine von Anwohnern und Touristen sehr geschätzte Grünzone, sondern auch botanischer Garten und ein regelrechtes “Schulzimmer” im Freien.
Der Park ist mit seinen sechzig Arten von Bäumen und Sträuchern ein eindrucksvolles, lebendes Beispiel für die Artenvielfalt, sowohl der alteingesessenen (von der Flaumeiche zur Steineiche, von der schwarzen Hainbuche zum Bergahorn) als auch der exotischen (unzählige Grasarten), alle mit sehr gut beschildert.

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Archäologisches Staatsmuseum PDF E-Mail

Hier können die wichtigsten Phasen der lokalen Urgeschichte des Menschen nachvollzogen werden, von der Altsteinzeit bis zur römischen Kolonisation. Im ersten Saal sind die Steinwerkzeuge von “Ponte di Pietra” (jüngere Altsteinzeit, 18.000-16.000 v. Chr.) ausgestellt, denen die im Verteidigungsgraben von „Conelle“ gefundenen Artefakte (4.-2. Jahrtausend v. Chr.) folgen, einer der bedeutendsten Fundorte über die Kupferzeit in Italien.
Aus der späten Bronzezeit (12.-10. Jh. v. Chr.) stammt die auf dem Gipfel des “Monte Croce-Guardia” ausgemachte Siedlung mit Überresten von Viehzucht und Wanderviehwirtschaft.
Zwei weitere Säle sind der wertvollen gallischen Begräbnisstätte (4.-3. Jh. v. Chr.) und dem Heiligen Ort gewidmet, die beide in „Montefortino“ entdeckt wurden und vor allem durch die Waffen und den herrliche Frauenschmuck einer der reichsten keltischen Wohngemeinschaften in Italien hervorstechen. Zum Schluss haben wir den Saal, welcher der prähistorischen Kollektion des einheimischen Forschers Anselmo Anselmi (1859-1907) gewidmet ist.

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Link a Musan.it - Link zur Galerie für Moderne und Zeitgenössische Kunst “Ruggeri, Mannucci, Bruno d’Arcevia”

 
Theater “Misa” PDF E-Mail

Das Theater befand sich schon im 17. Jh. im Innern des “Palazzo dei Priori” (Priorensitz) und wurde in den Jahren von 1840 bis 1845 wegen der beständigen Brandgefahr vollständig in Mauerwerk rekonstruiert nach Zeichnungen von Giuseppe Ferroni aus Senigallia, vielleicht in Zusammenarbeit mit Vincenzo Ghinelli, beides Schüler des berühmten Architekten Pietro Ghinelli, Erbauer der schönsten Theater in den Marken im 19. Jh..
Das Theater ist ein architektonisches Kleinod mit drei Logenrängen, einem schönen, u-förmigen Saal und einer tiefen und im Gegensatz zum Zuschauerraum wesentlich erhöhten Bühne. Bemerkenswert ist die mit leichten und bunten Fresken geschmückte Decke mit grotesken Szenen und Blumenmotiven, die den Rahmen bilden zu Darstellungen von Musen, Dichtern und den vier Jahreszeiten, Werke von Luigi Mancini (1819-1881), der auch den Bühnenvorhang für das Theater „Pergolesi“ in Jesi geschaffen hat.

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