1. Vai direttamente al menu principale
  2. Vai direttamente al contenuto
  3. Vai direttamente al menu di destra
Routentipps Cupramontana PDF Drucken E-Mail

1. Route
In der Nähe der alten Burganlage, in einer abschüssigen und abgeschiedenen Gegend, befinden sich zwei wichtige religiöse Niederlassungen, die im Volksmund aufgrund der Farbe der Mönchskutten “Klause der schwarzen Mönche” und “Klause der weißen Mönche” genannt werden. Vor allem die Klause der weißen Mönche ist schon von der Umgebung her ein äußerst reizvoller Ort, und von den großartigen Resten der Anlage hat sich  Luigi Bartolini (Künstler, Dichter, Verfasser von  “Ladri di biciclette” (Fahrraddiebe), Cupramontana 1892 – Rom 1963) zu einigen Gedichten inspirieren lassen.
Auf der Anhöhe über dem Wald befindet sich die Burganlage Poggio Cupro, innerhalb deren Mauern noch der Hauch einer vergangenen Epoche weht.

Kirche “San Giacomo della Romita”
Dieses Kamaldulenser-Mönchspriorat wurde nicht weit von Cupramontana entfernt am Waldrand errichtet und auch “Romitella delle Mandriole” genannt. 1452 folgten die Franziskaner auf die Kamaldulenser  und die Kirche San Giacomo wurde mehrmals wieder aufgebaut, zum letzten Mal von 1782 bis 1786. Sie besitzt einen schönen emaillierten Terrakotta-Altar (1529), hergestellt vor Ort jedoch mit Einflüssen der berühmten Modellierer Della Robbia aus Florenz.

Grottenklause (oder der weißen Mönche)
Sie hat ihren Namen von den Grotten, welche die Eremiten in den Tuffstein gegraben haben, und war seit dem 11. Jh. ein Ort der Buße und des Gebets. Die von den Kamaldulensern (eben den weißen Mönchen)  bewohnte Klause ist berühmt geworden, weil sich dort Seliggesprochene und Heilige wie der seliggesprochene Paolo Giustiniani aufgehalten haben, der 1520 die Statuten für die Gründung  des Benediktiner- / Kamaldulenserordens von Monte Corona aufsetzte. Im 18. Jh. wurde sie neu aufgebaut und wird jetzt  - nach einer langen Zeit der Verwahrlosung – als Tagungs- und Genesungszentrum für Kriegsopfer saniert.
Die Klause liegt in einem Flora-Schutzgebiet, in dem - dank seines außergewöhnlichen Mikroklimas -  seltene Baumarten überleben.

Poggio Cupro
Poggio Cupro ist eine wenige Kilometer von Cupramontana entfernte Burganlage mit einem Anfang des 16. Jh. renovierten  mittelalterlichen Mauerwerk. Über dem Eingangsbogen zur Anlage kann man eine Freske der Madonna mit Kind aus dem 16. Jh. bewundern..
Die Kirche “San Salvatore” aus dem 12. Jh. wurde, wie die Anlage selbst, in der zweiten Hälfte des 15. Jh. wieder aufgebaut, während das reizende gemeißelte Portal aus dem Jahr 1516 stammt. Aus dem15. Jh. stammen auch: der Ambo, das Tabernakel, das Taufbecken und das Weihwasserbecken alle aus gemeißeltem Stein, sowie die Freske vom hl. Florian, die älteste erhaltene Abbildung des Schutzheiligen von Jesi. In der Kirche haben wir auch eine bemalte Holzstatue des “Toten Christus” aus der ersten Hälfte des 16. Jh..

2. Route
Außerhalb der Stadt, in Richtung Jesi kommt man an der alten römischen Siedlung vorbei, von der bis heute nur wenige Überreste gefunden worden sind. Auf dem Weg nach Staffolo hingegen liegt ein wenig beachteter Ort, die Abtei “del Beato Angelo” (des seliggesprochenen Engels),  eine Stätte der Stille und Ruhe.

Ausgrabungsstätte Cupra Montana
Außerhalb der Altstadt, in der Nähe des jetzigen Friedhofs, breitete sich früher die römische Siedlung Cupra mit dem Beinamen Montana aus. Der Beiname wurde angefügt,  um sie von der gleichnamigen, im Picenum am Meer gelegenen Stadt, dem heutigen Cupramarittima zu unterscheiden. Einige im Rathaus und in der Bibliothek aufbewahrte Fundstücke ausgenommen, ist wenig von dieser Ansiedlung bekannt. Die Reste einer großen Zisterne, die wahrscheinlich mit der städtischen Wasserleitung verbunden war, können in der Via Bovio ausgemacht werden, während der Friedhof auf den alten Stadtthermen errichtet zu sein scheint.

Abtei des “Beato Angelo” aus Massaccio
Die Abtei hieß ursprünglich “Santa Maria in Serra” und war ein 1180 entstandener Klosterkomplex des Kamaldulenserordens. Im 15. Jh. ist sie infolge eines traurigen Ereignisses berühmt geworden: am 8. Mai 1429 wurde der Bruder Angelo im Wald von Mitgliedern der Ketzersekte der “Fraticelli” niedergemetzelt, die in Cupramontana eine ihrer Hochburgen hatte. Angelos Leib wurde sofort zum Kultobjekt für Wallfahrer und so kam die Stätte zu ihrem heutigen Namen. Das Kloster hat seine ursprünglichen Anlagen mit romanisch-gotischen Elementen aus dem 12. bis 13. Jh. beibehalten. 
Die alte Kirche ist 1853 wieder aufgebaut worden. In dieser finden wir neben dem Leib des Seliggesprochenen eine wertvolle Leinwand von Pier Francesco Fiorentino mit der “Krönung der Jungfrau“ aus dem Jahr 1496.

 
 

logo Parco Gola della Rossa e Frasassi

logo Comunità Montana

Logo accessibilità

Logo attestante il superamento, ai sensi della Legge n. 4/2004, della verifica tecnica di accessibilità.