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Die neun Burgen
Das Hoheitsgebiet von Arcevia ist übersät mit mittelalterlichen Burganlagen. Es handelt sich dabei um Siedlungen aus dem 11. bis 14. Jh., die das Gebiet verteidigten und der auf dem Land verstreuten Bevölkerung einen Zufluchtsort boten. Diese Burgen hatten folglich einen ländlichen und keinen militärischen Ursprung, obwohl alle noch heute mit hohen Verteidigungsmauern, Toren und Türmen ausgestattet sind, die erbaut wurden, um Angriffen und Belagerungen zu widerstehen, die nicht selten ihre Spuren auf dem Mauergefüge hinterlassen haben.
Auch wenn heute die alten Zugbrücken nicht mehr vorhanden sind, halten die Burgen von Arcevia ihren kriegerischen, vom Lauf der Zeit gemilderten Zauber aufrecht, und in den Kirchen in ihrem Innern können kleine Kunstwerke als Zeugnis der Volksergebenheit bewundert werden.

1. Besichtigungsroute
Avacelli (13. Jh.)
Die Burganlage erhebt sich an der Grenze zur Gemeinde Serra San Quirico, im regionalen Naturpark "Gola della Rossa e Frasassi“. Innerhalb ihrer Steinmauern haben wir die Kirche San Lorenzo mit einem wertvollen Altar in bemaltem Terrakotta aus dem 16. Jh..
Am Fuße der Burg befindet sich – in einem reizvollen, abgelegenen Tal – die kleine, romanische Kirche “Sant’Ansovino” (11.Jh.) geschmückt mit Kapitellen mit eingemeißelten phantasievollen und geheimnisvollen Bildern.

Castiglioni (14. Jh.)
Diese Burganlage wurde an der Grenze zur Gemeinde Serra de’ Conti errichtet, und hat ein schönes befestigtes Eingangstor, über dem das Wappen von “Rocca Contrada” (Arcevia) auffällt. Im Innern ihrer Mauern aus warmem Sandstein zeichnet sich die Kirche “Sant’Agata” mit der “Rosenkranz-Madonna” aus, ein schönes, manieristischen Gemälde des einheimischen Kunstmalers Ercole Ramazzani (1574).

Montale (13. Jh.)
Arcevia hat dem Bischof von Senigallia diese Burganlage im 13. Jh. mit Gewalt entrissen, die im Mittelalter vom Feldherrn Francesco Malatesta als “bestens gerüstet für den Nahkampf“ bezeichnet worden war. Heute sind hier noch ein schöner Wachturm auf der Verteidigungsmauer und die Kirche “San Silvestro“ mit dem Gemälde der „unbefleckten Empfägnis“ von einem Ramazzani nahestehenden Künstler (16. Jh.) zu sehen.

Piticchio (13. Jh.)
Hier handelt es sich um eine der besterhaltenen Burganlagen  auf dem ganzen Gebiet. Piticchio kann man durch das alte mittelalterliche Stadttor betreten und von da aus auf dem alten Rundgang die ganze Stadtmauer aus roten Ziegelsteinen abschreiten. Die elegante, im 17. Jh. umgebaute Kirche “San Sebastiano” mit ihrem glänzenden, Gold überzogenen Holzaltar und dem gerahmten Gemälden von  Ercole Ramazzani ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

2. Besichtigungsroute


Caudino (14. Jh.)
Die Burganlage liegt reizvoll und abgelegen, wie verloren in den Bergen und diente in alten Zeiten als Garnison, um ihre Grenzen zu Pergola zu verteidigen. Innerhalb ihrer Steinmauern befindet sich die Kirche “S. Stefano” mit einer Freske der “Jungfrau von Loreto” aus dem 17. Jh..

Palazzo (14. Jh.)
Fast wie ein Fächer breitet sich diese Burganlage auf dem  Abhang des “Monte Caudino” aus und erinnert an die Stadt Trevi in Umbrien. Ihr Festungswerk aus weißem und rosarotem Stein bewahrt noch das alte Eingangstor und einen mächtigen Wachturm und in ihrem Innern haben wir die Kirche der Heiligen Septimius und Stephan, reich an Kunstwerken. Sie ist auch der Heimatort der Familie Vici (17. Jh.), ein berühmtes Geschlecht von Architekten und Ingenieuren.

San Pietro in Musio (13. Jh.)
Von dieser kleinen Burganlage sind nach den Bombenanschlägen des zweiten Weltkriegs die Außenmauern, die Reste der dachlosen Kirche und einige mit den Fresken von Bruno d’Arcevia bereicherte Wohnungen übriggeblieben. Außerhalb der Mauern befindet sich die kleine Wallfahrtskirche “Madonna von Montavago” mit ihren wertvollen Fresken aus dem 16. Jh..

Loretello (11. Jh.)
Es handelt sich hierbei um eine der ältesten und eindrucksvollsten Burganlagen der Umgebung. Ihre imposante Ringmauer aus Ziegel- und Sandstein (Anfang 15. Jh.) ist bespickt mit alten Wachtürmen und gestattet Einlass ins Burginnere über eine großartige, ansteigende Brücke mit drei Bögen. Von ihren Mauern aus kann man eine der typischsten und malerischsten Agrarlandschaften der Marken bewundern.

Nidastore (12. Jh.)
Hier erzählt man sich immer noch die Legende des ius primae noctis (herrschaftliches Recht der ersten Brautnacht), das der Neffe des Bischofs von Fossombrone auf die jungen Frauen der Einwohner ausgeübt hat. Gegen diese Schikane haben sich die Männer des Ortes aufgelehnt und ihren Herrn ermordet, und sind dadurch Besitzer der herrschaftlichen Ländereien geworden. Heute ist  Nidastore eine bezaubernde Ortschaft mit einem netten Restaurant

 
 

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