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Die Wege der Romanik PDF Drucken E-Mail

Die Wege der Romanik

Wir befinden uns hier in einem Gebiet, das – dank seiner abgelegenen Lage - etliche Zeugnisse der mittelalterlichen Baukunst verwahrt hat. 
Schon vor dem Jahr Tausend gab es viele Pfarreien und Klöster in den Gemeinden, vor allem in den Bergdörfern, aber danach trat im ganzen Gebiet eine wahre Blütezeit für Abteien und Kirchen ein, die nicht nur in religiöser sondern vor allem in sozialer Hinsicht zu Bezugspunkten für die Bevölkerung wurden. 
Die Verbreitung von Klöstern und Abteien wurde vor allem durch die Anwesenheit und das Predigertum von Heiligen wie Romuald, Silvester (Gründer des Kamaldulenser- und Silvestrinerordens) und  Pier Damiani gefördert, sowie von Seligen wie „Antonio dal bastone“ (Anton mit dem Stock), Gherardo aus Serra de’ Conti, Alberto aus Sassoferrato, Ugo degli Atti, Angelo aus Massaccio, Paolo Giustiniani.

Die hier vorgeschlagene Route windet sich zwischen Bergen und Hügeln dahin und beginnt in der Gemeinde Sassoferrato, wo wir ganz in der Nähe der Ortschaft und in dominierenden Stellung auf der rechten Straßenseite nach Arcevia die monumentale Kirche mit dem Kloster “Santa Croce dei Conti” vorfinden. Auch wenn im Laufe der Zeit immer wieder daran gebaut worden war, trägt sie - wie die Kirche San Francesco im Ortskern  - immer noch romanische Anzeichen.
• Abtei Santa Croce dei Conti (12./13. Jh.)

• Kirche San Francesco (13./14. Jh.)

Auf der Hauptstraße in Richtung Arcevia kommen Sie an eine Abzweigung, die nach Genga und den Tropfsteinhöhlen von Frasassi führt und weiter nach San Vittore delle Chiuse, wo inmitten des kleinen Ortes die gleichnamige Kirche hervorsticht, wahrscheinlich der architektonische Prototyp der Kirche Santa Croce dei Conti. Sie steht auf einem kleinen Hügel, um den herum sich einst der Friedhof und die Abtei scharten, die heute in das Museum für Höhlenkunde, Paläontologie und Archäologieumgewandelt worden ist und ihre beeindruckende Struktur aus weißem Kalkstein beibehalten hat.
• Abtei San Vittore delle Chiuse (11./13.Jh.)

Der Ort verdankt seinen Reiz auch der Brücke über den Sentino-Fluss und dem Wachturm, während in Flussnähe eine alte Mühle zu besichtigen ist, in der heute das Haus des regionalen Naturparks    “Gola della Rossa e di Frasassi” untergebracht ist.
Am Ausgang der Schlucht biegen Sie in die Schnellstraße Richtung Ancona ein, um diese an der Ausfahrt  Serra San Quirico wieder zu verlassen. Fahren Sie a diesem Städtchen mit seinen „Copertelle“ (Wehrgängen) vorbei in Richtung Arcevia und nach wenigen Kilometern sehen Sie linker Hand einen Pfeil, der Sie in den Wald führt, in dem Sie zu Füßen der Burganlage Avacelli die Kirche “Sant’Ansovino” vorfinden.
• Kirche Sant’Ansovino (11./13. Jh.)

Auf dem Rückweg von dieser Friedensoase gelangen wir zur Ortschaft Trivio und fahren in Richtung Mergo und Rosora weiter. Nach wenigen Kilometern erreichen wir im Gemeindegebiet von Serra San Quirico, halb versteckt hinter einem Bauernhaus die Kirche „Santa Maria delle Stelle“.
• Kirche Santa Maria delle Stelle (13. Jh.)

Die Fahrt geht weiter nach Mergo, von wo aus wir am Dorfende erneut ins Esino-Tal hinunter fahren. Hier überqueren wir die Bahnschienen und sind in wenigen Minuten bei der Kirche “Sant’Elena“, deren Umrisse schon von Weitem zu sehen sind.
• Abtei Sant’Elena (12.-13. Jh.)

Von “Sant’Elena” fahren wir an der Burganlage Poggio Cupro vorbei in Richtung Cupramontana, der letzten Station unserer Rundfahrt. An dieser Straße liegt mitten im Wald, am Ende eines kleinen Tales, die Klause der “Frati Bianchi” (weiße Mönche), von der nur einige in den Sandstein gegrabene Höhlen übrig geblieben sind, in die sich di Einsiedler zurückgezogen hatten.
Wir fahren an Cupramontana vorbei in Richtung Staffolo und kommen nach wenigen Kilometern zu einem kleinen Hügel linker Hand, auf dem, leicht versteckt die Abtei des Seligen Angelo steht. Ihr Steinbau, die gut erhaltenen Räume der Mönche und der innere Kreuzgang wären in Ihrer Zeitlosigkeit die ideale Choreographie für eine Fernsehserie über das Mittelalter.
• Abtei des Seligen Angelo (12.-15. Jh.)

  • Die blauen Symbole beziehen sich auf die Strecke Punkte.
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