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Routentipps Staffolo PDF Drucken E-Mail

Rund um Staffolo haben Sie die Möglichkeit einladende Spaziergänge mitten in einer vom Menschen meisterhaft gepflegten landwirtschaftlichen Umgebung zu machen, und auch die antiken Zeugnisse der Volksreligiosität haben ihre Kraft im Laufe der Jahrhunderte nicht verloren.

Route 1
Außerhalb des Dorfes, an der Straße nach San Paolo di Jesi befindet sich die Kirche Santa Maria della Castellaretta (hl. Maria der kleinen Burgruine), die in  der zweiten Hälfte des 16. Jh. von den Heimkehrern von Staffolo aus der Schlacht von Lepanto (1571) erbaut worden war, in der die Heilige Liga  die türkische Seeflotte besiegt hatten. Wie schon der Name sagt, muss hier eine alte Burgruine gestanden haben, auf deren Überresten die Kirche errichtet worden ist, die später von den Veteranen aus der Schlacht gegen (schon wieder) die Türken unter den Mauern von Wien (1683) weiter ausgestattet wurde.
Die Kirche ist ein kleines, barockes Schmuckstück, vollständig mit Freskenmalereien und raffinierten Stuckaturen verziert. Die Malereien des Gewölbes und der Apsis stammen von Domenico Valeri aus Jesi (1701-1750), während im Innern eines kunstvollen Altarziboriums eine von den Veteranen verehrte Freske mit der „Madonna mit Kind“ (16. Jh.) zu sehen ist. Dahinter sind sehr alte Inschriften (1270) eingemauert, die an den Bildhauer Jacopo aus Cingoli erinnern, während der Altar mit einem Holzverkleidung aus der Werkstatt der  Scoccianti aus Cupramontana (12. Jh.) geschmückt ist. An den Wänden dieser “Kriegswallfahrtskirche” sind einige den Türken in der Schlacht entrissenen Banner aufgehängt. 

Route 2
Wenn Sie in Richtung Friedhof zum Fluss hinunter fahren, stoßen Sie auf die  Kirche “San Francesco al Musone”. Diese wurde 1796 von einer Familie aus Staffolo als Weihgabe erbaut für die “Wunderheilungen“ durch das Wasser, das heute noch aus einer Quelle in ihrem Innern hervorsprudelt. Eine Legende erzählt, dass der Heilige Franz und sein getreuer Mönch Egidius auf dem Weg nach Ancona während der Predigt  hier 1210 seinen Durst gestillt haben. An den Wänden im Kircheninnern hängen zahlreiche Dankesbezeugungen einer volkstümlichen Verehrung, die noch heute fortbesteht. 


 
 

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