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Routentipps Serra San Quirico PDF Drucken E-Mail

Das Gemeindegebiet von Serra San Quirico schließt auch einen Teil der abfallenden Berghänge auf der rechten Talseite des Flusses Esino ein. Auf einem Ausflug durch dieses Gemeindegelände kommen Sie zu einer der schönsten romanischen Abteien der Region und genießen von den darüberliegenden Burganlagen aus eine wunderbare Aussicht auf den Vorapennin.

Abtei “Sant’Elena”
Nach der Überlieferung wurde die Abtei zwischen 1005 und 1009 vom hl Romuald im Talboden von Serra S. Quirico am Flusslauf des Esino gegründet. Schon im 12. Jh. galt sie mit ihren Besitztümern um Senegallia, Camerino und Osimo als die wichtigste Abtei des Esino-Tals.
“Sant’Elena” ist ein großer romanisch-gotischer Sakralbau der Kamaldulenser und gleicht eher einer Festung. Ihre heutige Form mit der schlanken Fassade, dem aufgebauten Glockenturm und dem schönen Steinportal mit seinen als Basreliefs gearbeiteten geometrischen Motiven und Tierfiguren geht - wie ein Gedenktafel im Presbyterium erinnert - auf das Jahr 1212 zurück.
Einmalig ist das vollständig erhaltene, einfache Innere mit drei von sechs hohen und mächtigen Pfeilern abgegrenzten Schiffen und prachtvoll sind die Kapitelle - unter den eindrucksvollsten der Marken - in ihren verschiedenen Gestaltungen und ihrem Reichtum an geometrischen Symbolen, Menschengestalten und mittelalterlichen Bestiarien.
Die Nebenräume des Klosters und das Gartenrestaurant sind seit eineigen Jahren das ideale Umfeld für Hochzeiten und Catering.

Burganlage Domo
Zuoberst auf einem Felssporn gelegen und weitab vom Verkehr hat die Burg ihr mittelalterliches Aussehen beibehalten. Das Dorf ist nahezu dreieckig und eingefasst von Mauern, die von einer Böschung gestütz werden. Durch das alte Eingangstor zur Burg gelangt man auf einen kleinen Platz, der von der Kirche “S. Paterniano” beherrscht wird.
Die Kirche wurde in den Jahren 1473 bis 1474erbaut und ist ein seltenes Beispiel der Renaissance-Architektur mit einem eleganten, reich verzierten Portal. Der schlichte Innenraum wird von zahlreichen Votivfresken märkischer Schule bereichert (15.-16. Jh.), unter denen vor allen eine “Kreuzigung” und eine elegante “Madonna mit Kind”, die vom Stil des Kunstmalers Lorenzo d’Alessandro aus San Severino beeinflusst sind. Das Schmuckstück der Kirche ist jedoch das Triptychon mit der “Madonna von Loreto zwischen den hll. Paterniano und Lucia“ aus den siebziger oder achtziger Jahren des 15. Jahrhunderts von einem noch nicht identifizierten Meister aus Domo, aber wahrscheinlich in Fabriano geboren.

Burganlage Rotorscio
Ursprünglich handelte es sich hier um die Burganlage der Grafen von Rovellone. Sie wurde diesen im 14. Jh. von Kardinal Albornoz entrissen und ist später nach wechselhaften Begebenheiten an das Geschlecht Stelluti-Scala übergegangen. Übriggeblieben sind einige Reste der kleinen Festung, die Kirche “San Sebastiano” und ein kürzlich restauriertes Gebäude aus dem 16. Jh.. Ihre Lage ist nicht nur überaus geeignet als militärische Feste sonder auch vom Ausblick her außerordentlich schön. Erst Anfang des 19. Jh. wurde die Anlage Ortsteil der Gemeinde Serra San Quirico, und ihre Bewohner wohnen heute zum großen Teil im nahen Castellaro.



 
 

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